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Bundespräsidentenwahl 2027: Wann erscheinen erste Wettquoten auf Nachfolger Steinmeiers?
Die Bundespräsidentenwahl findet voraussichtlich am 30. Januar 2027 statt, spätestens 30 Tage vor dem Ende von Frank-Walter Steinmeiers zweiter Amtszeit am 18. März 2027. Die Wahl erfolgt durch die Bundesversammlung, ein Sondergremium aus Bundestagsabgeordneten und Delegierten der Länder. Im Gegensatz zu direkten Wahlen gibt es keinen klassischen Wahlkampf mit landesweiten Umfragen, was Prognosen und Wettquoten erschwert.

Zeitpunkt für erste Wettquoten
Realistische Wettquoten werden frühestens Ende 2026 erwartet, wenn Parteien offizielle Kandidaten benennen und Koalitionslinien erkennbar werden. Wettanbieter benötigen politische Klarheit bezüglich Kandidaten, Fraktionslinien und Signalen aus der Bundesversammlung. Traditionelle Sportwettenanbieter in Deutschland bieten derzeit kaum Politikwetten an. Internationale Prediction Markets wie Polymarket oder Manifold handeln bereits implizite Wahrscheinlichkeiten zu politischen Szenarien, allerdings ohne deutsche Regulierung.
Spekulationen um mögliche Kandidatinnen
Mehrere Namen werden in politischen Kreisen und Medien diskutiert. Julia Klöckner, seit 2025 Bundestagspräsidentin, gilt aufgrund ihrer repräsentativen Rolle als potenzielle Kandidatin der CDU. Ilse Aigner von der CSU verfügt als ehemalige Bundestags- und Landtagspräsidentin über langjährige Erfahrung. Karin Prien, CDU-Bildungs- und Familienministerin, wird als Vertreterin einer jüngeren Generation gehandelt. Diskutiert wird auch die Möglichkeit einer Person außerhalb klassischer politischer Karrierewege.
Angela Merkel: Gerüchte ohne Substanz
Spekulationen über eine Kandidatur von Angela Merkel tauchen regelmäßig auf. Merkel selbst und ihr Büro haben solche Überlegungen als "abwegig" zurückgewiesen und klargestellt, dass sie nicht für das Amt kandidieren wird. Aus Parteikreisen gibt es keine ernsthaften Hinweise auf eine geplante Kandidatur der ehemaligen Bundeskanzlerin.
Rolle von Parteien und Mehrheiten
Die Zusammensetzung der Bundesversammlung aus Bundestagsabgeordneten und Ländervertretern bedeutet, dass nicht allein die Stärke einer Partei im Bundestag entscheidend ist. SPD, CDU/CSU, Grüne und kleinere Fraktionen können Einfluss nehmen. Kandidaten mit parteiübergreifendem Rückhalt haben deutlich bessere Chancen als solche mit nur parteiinterner Unterstützung.
Aktueller Stand der Wettmärkte
Offizielle Kandidatenlisten existieren derzeit nicht. Die meisten Spekulationen basieren auf Medienberichten und politischen Analysen. Nominierungen erfolgen üblicherweise erst wenige Wochen vor der Bundesversammlung nach Koalitionsverhandlungen.





